Arbeitskreis Außenwirtschaft: Politische Einflüsse belasten das Geschäft

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Ein Thema am 15. März 2018 in Düsseldorf war die Frage, ob aktuell die Erholung im Rohstoffmarkt bereits zu Ende ist oder die Konjunktur nur eine Verschnaufpause einlegt. Politische Einflüsse belasten das Geschäft aktuell zusätzlich.

Gerade die größten Einzelmärkte USA, China und Russland stehen im Mittelpunkt politischer Störungen, was bestehende Unsicherheiten tendenziell verstärkt. Bei Kunden würde man mit der Frage nach zukünftiger Verlässlichkeit konfrontiert, ob z. B. Ersatzteile rechtzeitig geliefert würden. In dieser Situation komme es darauf an, bestehende Kontakte zu den Kunden trotz aller Widrigkeiten zu pflegen.

Kritisch wurde auch die – politisch gewollte – eingestellte Finanzierung von Kohleprojekten durch deutsche Förderbanken diskutiert: so werde zum Klimaschutz kein einziges Kohleprojekt weltweit verhindert – weil asiatische Wettbewerber das Geschäft mit Finanzierung und Ausrüstung übernehmen. Verhindert werde stattdessen, dass Unternehmen in Deutschland ihre Auslastung und damit Arbeitsplätze sichern.

Auf starkes Interesse stieß im Übrigen der Beitrag von Peter Thomin, VDMA Business Advisory, zu “Global Service – Ansätze für einen optimalen Kundendienst vor Ort“, in dem Auszüge aus der Kundenzufriedenheitsstudie ‘Global Service 2014‘ für einige Auslandsmärkte vorgestellt wurden.

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 17. Oktober 2018 in Dortmund statt.