Arequipa in Not – Unterstützung durch den VDMA Mining

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Bestimmt ist Ihnen die Stadt Arequipa im Süden Perus ein Begriff. Vielleicht waren Sie zusammen mit dem VDMA auf der Bergbaumesse Extemin, einem Technologiesymposium oder haben dort Kunden besucht. Der Stadt und der Region Arequipa, die wir als Bergbauzentrum, aber auch als touristische Oase kennen, geht es nicht gut.

Über 330.000 COVID-Infizierte
Die Menschen leiden dort in besonderem Maße unter der Pandemie. Mit über 330.000 COVID-Infizierten steht Peru heute an fünfter Stelle im internationalen Ranking. Dazu kommen über 12.000 Tote und eine hohe Dunkelziffer. Aktuell befindet sich Peru noch mitten in der 1. Welle der Pandemie. Trotz anhaltender Neuinfektionen (über 3.000 täglich) hat die peruanische Regierung seit Mai schrittweise die Reaktivierung der Wirtschaft vorangetrieben. Am 30. Juni endete die nationale Quarantäne, die am 16. März begann und zu den längsten weltweit gezählt wird.

Arequipa - Hot Spot der COVID-Krise in Peru
Aber nicht für Arequipa. Arequipa, die weiße Stadt auf 2.300m Höhe und der sie umgebende Verwaltungsbezirk mit 1,4 Millionen Einwohnern, strategisches Zentrum der peruanischen Bergbauindustrie, ist der aktuelle Hot Spot der COVID-Krise in Peru und steht weiterhin unter strenger Quarantäne. 990 der am 14. Juli erfassten Neuinfektionen in Peru (insgesamt 3.744) entfielen allein auf Arequipa und die Tendenz ist steigend. Insgesamt hat allein die Stadt Arequipa aktuell über 23.000 Infektionsfälle (mehr als das Land Japan). Das ohnehin prekäre öffentliche Gesundheitssystem in Arequipa ist am Kollabieren.

Mangel an Schutzausrüstung
Ein zentrales Problem ist der zunehmende Ausfall von medizinischem Personal durch COVID-Infektionen. Nach Aussagen der Ärztekammer Arequipa sind bereits 95 Ärzte in Arequipa infiziert. Sechs von Ihnen befinden sich auf der Intensivstation und vier Ärzte sind bereits an COVID verstorben. In der vergangenen Woche haben 65 Ärzte Symptome von COVID bekommen. Ein Grund für die ansteigenden Infektionen beim medizinischen Personal ist der akute Mangel an Schutzausrüstungen. Mit dem zunehmenden Ausfall von ärztlichem Personal verschärft sich die medizinische Versorgungskrise für alle COVID-Kranken in Arequipa.

Spendenaufruf
Der VDMA Mining möchte den Menschen in der Region in dieser besonderen Situation helfen. Gemeinsam mit unserem Vorsitzenden, Dr. Michael Schulte Strathaus, haben wir uns das Ziel gesetzt, als deutsche Bergbauzulieferer mindestens 5.000 € nach Arequipa zu spenden. Die Geschäftsstelle des VDMA Mining wird hierbei die ersten 1.500 € beisteuern. An dieser Stelle bitte wir Sie, sich mit einer Spende am Zustandekommen der restlichen mindestens 3.500 € zu beteiligen.

Da in und um Arequipa ansässige Unternehmen für die meisten von uns langjährige Geschäftspartner sind, wollen wir auch in diesen schwierigen Momenten unsere Partnerschaft unterstreichen und Solidarität zeigen. Mit unserem Beitrag kann dem medizinischen Personal der öffentlichen Gesundheitseinrichtungen Arequipas die notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt werden, um sich bei ihrem Einsatz vor Selbst-Infektion mit COVID zu schützen und so mehr Menschen behandeln zu können.

Die AHK-Peru und ihr Kompetenzzentrum für Bergbau und Rohstoffe stehen in Kontakt mit der Handelskammer Arequipa, Organisationen der Zivilgesellschaft und dem Ärztegremium in Arequipa, um die notwendige Schutzausrüstung mit den gesammelten Mitteln zu erwerben und zuverlässig und direkt dem medizinischen Personal in Arequipa zukommen zu lassen. Wir freuen uns über Ihre Spende auf folgendes Konto:

Kontoinhaber: AHK Peru
Commerzbank Berlin
IBAN: DE48 1208 0000 4182 0151 00
BIC: DRESDEFF120
Referenz: VDMA Mining Arequipa in Not

Wenn Sie eine Überweisung vorgenommen haben, informieren Sie bitte christoph.danner@vdma.org, damit wir Ihnen eine durch die AHK Peru ausgestellte Quittung zukommen lassen können. Wir sind sicher, dass unser Engagement einen Beitrag in der aktuellen Notlage leisten und unsere Rolle als Partner Arequipas nach außen hin sichtbar stärken wird. Eine Pressemeldung der AHK wird dies zudem unterstreichen. Über den Verlauf dieser Aktion werden wir Sie fortlaufend informieren.