Ecuador: Bergbau als Schlüsselindustrie in der wirtschaftlichen Erholung

Christoph Danner, VDMA

Die Covid-Pandemie hat nicht nur die Gesundheit der ecuadorianischen Bevölkerung schwer getroffen, sondern auch die Wirtschaft des Landes. Aktuell wird für 2020 mit einer Rezession von -7,3 bis -9,6 Prozent gerechnet.

Die Steuereinnahmen zwischen Januar und April 2020 waren um 12 Prozent geringer als im gleichen Vorjahreszeitraum. Beim Kampf gegen Rezession und sinkende Steuereinnahmen setzt die ecuadorianische Regierung auf den Bergbau. Vereinfachte Verfahren sollen die Produktion beschleunigen. Der Sektor gilt als äußerst attraktiv für ausländische Direktinvestitionen. 2018 und 2019 entfielen 52 bzw. 43 Prozent auf diesen Bereich.

Weitere Details zur aktuellen Rolle des Bergbaus und einen Überblick über Projekte und geologische Potentiale im Land erfuhren die Mitglieder des Lenkungskreises Lateinamerika in einer Webkonferenz am 12. August 2020. In Kooperation mit der AHK Ecuador organisierte der VDMA Mining ein virtuelles Rundgespräch mit der ecuadorianischen Bergbaukammer (CME). Die Direktorin, Maria Eulalia Silva und Raul Brito beleuchteten für die VDMA-Mitgliedsfirmen verschiedene Aspekte und Chancen für die deutsche Zuliefererindustrie.

In den nächsten Wochen werden ähnliche Formate mit Partnern in Brasilien, Mexiko, Peru und Chile folgen.