Webinar "Bergbauindustrie Botswana und Namibia" am 6. Oktober 2020

Helmut Schgeiner, VDMA

Schwerpunktthemen sind Marktentwicklungen, Rahmenbedingungen und Geschäftschancen in Botswana und Namibia.

Am 6. Oktober, 9 bis 12 Uhr, organisiert die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika in Zusammenarbeit mit dem VDMA Mining ein Webinar "Bergbau und Rohstoffe in Botswana und Namibia". Das Webinar befasst sich mit den Marktentwicklungen, Rahmenbedingungen und Geschäftschancen für deutsche Zulieferer von Bergbaumaschinen sowie Herstellern von Maschinen und Anlagen für den Bergbau.

Botswana
Die Republik Botswana ist ein demokratischer Staat im südlichen Afrika. Botswana weist eine bemerkenswerte politische als auch wirtschaftliche Stabilität mit kontinuierlichen Wachstumsraten auf. Ausschlaggebend für den wirtschaftlichen, als auch sozialen Erfolg sind u. a. der Bergbau und die Diamantenproduktion des Landes. Botswana verfügt über nicht unerhebliche Mengen an Rohstoffvorkommen. Die bedeutendsten Rohstoffe sind Diamanten, Kupfer, Kohle und Gold. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Rohstoffpreise wird im botswanischen Bergbausektor kräftig investiert. Eine Vielzahl von Projekten ist bereits in der Pipeline und es wird mit einer steigenden Inbetriebnahme von weiteren Minenbetrieben gerechnet. Eine fehlende Infrastruktur für den Schüttguttransport, Dürren, Wasserknappheit und COVID-19 dämpfen die vorherrschende Aufbruchsstimmung. Dennoch sind die Vorzeichen in der botswanischen Projektlandschaft in der Bergbauindustrie allgemein positiv zu bewerten. Vor diesem Hintergrund wird das Webinar über konkrete Bergbauprojekte informieren und Sie mit den Rahmenbedingungen vor Ort aus erster Hand vertraut machen.

Namibia
Die Republik Namibia ist ein Staat in der Region des südlichen Afrikas und liegt zwischen Angola, Botswana, Sambia, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. Das seit 1990 unabhängige Land weist aufgrund seiner Vergangenheit als ehemalige deutsche Kolonie besondere Beziehungen zu Deutschland auf. Namibia zählt gemäß Weltbank-Klassifizierung zur Gruppe der Länder mit oberem mittleren Einkommen, wobei das Volkseinkommen trotz wachsender Mittelschicht immer noch sehr ungleich verteilt ist. Das Land, in dem der Tourismus eine immer bedeutendere Rolle einnimmt, verfügt über einen großen Reichtum an Bodenschätzen und bietet insbesondere in der Bergbauindustrie Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Als viertgrößter afrikanische Exporteur von mineralischen Rohstoffen (nach Wert), konzentriert sich das Land in erster Linie auf den Abbau von Diamanten und Uran. Der Abbau von Diamanten und Uran ist für die größten staatlichen Einnahmen verantwortlich. Daneben werden aber auch Kupfer, Gold, Blei, Silber, Magnesium, Zink, Edelsteine, Schmucksteine und weitere Industrieminerale gefördert. Der Bergbau ist aktuell der wichtigste Wirtschaftszweig in Namibia und bietet deutschen Unternehmen Geschäftschancen in diversen Projekten. Im Rahmen des Webinars werden konkrete Bergbauprojekte vorgestellt und die Referenten werden über die Zukunftsaussichten des namibischen Bergbaus informieren.

Zum Webinar
Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung von Veranstaltungen derzeit nicht zu. Das Webinar ist eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Veranstaltungssprache ist Deutsch. Einzelne Präsentationen werden von den Referenten auf Englisch vorgetragen.

Anmeldeschluss: 2. Oktober 2020.

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